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Budapest - Belgrad
Ab Budapest wird es einsam auf dem Donauradweg, der auch weiterhin als Europäischer Radwanderweg Nr. 6 sehr gut ausgeschildert ist. Erwartet man gemächliches Radeln am Flussufer, so wird man vielleicht etwas enttäuscht sein, denn es verläuft viel Strecke auf der Deichkrone, jedoch Auenwälder verbergen den Strom. Auch gibt es auf diesem Abschnitt nur selten Binnenschiffe zu beobachten. Und Baden ist auch nicht, man könnte ebenso gut in ein Reagenzglas hüpfen. Dennoch war unsere Tour, wir waren zu fünft unterwegs, hochinteressant. Schließlich ging es durch drei Länder: Ungarn, Kroatien und Serbien. In den beiden letzteren tobte noch vor etwas mehr als zehn Jahren ein Bürgerkrieg, dessen Narben wir gelegentlich deutlich sahen. Es war immer wieder spannend, wie die Orte, die wir zur Übernachtung anradelten, aussahen, welche Landschaften uns am nächsten Tag erwarten würden. Verkehrsmäßig war die Tour absolut entspannend. Größtenteils ging es abseits befahrener Routen. Als Kartenmaterial diente uns der Radwanderführer von bikeline und die Radwanderkarten Donau von Huber. Beide zusammen machen Sinn, man kann die Vorschläge gut abwägen. Ein empfehlenswerter Link ist: http://www.donau-info.org/donau.php?pg=0&lg=ge
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